Lob und Tadel


"Danke für Ihren sehr, sehr guten Text! Da Sie selbst zur Methode einiges beifügten, - auch was Sie von meiner Arbeitsweise vielleicht unterscheidet, muß ich darüber nichts weiter sagen (auch ich sehe es so). Ich hatte übrigens keine Ahnung, daß da jemand solche konsequenten Sachen macht."
Heimrad Bäcker, 3.5.98

"Ich bin ein großer Fan Ihrer Beiträge, aber ich sehe keine Möglichkeiten, sie zu veröffentlichen. Die Lage, so wie wir sie disponiert haben, ist so, wie sie ist, also aussichtslos, jedenfalls im Moment. Das Feuilleton verfügt nur noch über fünf Netto-Seiten, und wir Redakteure und Stammautoren sind auch noch da."
Thomas Assheuer, DIE ZEIT. 9.5.2001

"Formal habe ich das Problem, dass sich das Stück durch die Form, die Sie gewählt haben, für meine Klangkunstsendung als zu textlastig erweist. Für meine Kollegen vom Feature wiederum ist Ihr Stück durch die Musik zu kunst- und kompositionsbetont."
Götz Naleppa, DeutschlandRadio. 7. Mai 2003

"Sie haben sich ja ein befremdliches Thema ausgesucht. Für mich - und auch unser Hörspielprogramm - ist es doch sehr extrem; vielleicht bin ich, wie man hier in Hamburg sagt, zu ‚etepetete'."
Andreas Wang, NDR- 21.05.03

"Er beobachtet, und er breitet opulente Materialien aus. Und es gibt dann in diesem Buch einige wenige Stellen, die den ‚teilnehmenden Beobachter' erkennen lassen; beinahe poetische, autobiografisch gefärbte Passagen über den Tod einer Drossel, über das Töten kleiner Tiere, über die Einschläferung einer Katze."
Gerhard Neumann, DIE ZEIT, 19/04.

"Kein anderes Buch als das von Kathan dürfte sich der Frage nach dem widerspruchsvollen Verhältnis von Mensch und Tier auf vergleichbar ungewöhnlichen Pfaden genähert haben."
Richard David Precht, LITERATURRUNDSCHAU April 2004.

"Leider konnten wir bei der Lektüre Ihres Briefes und der Textprobe nicht den Eindruck gewinnen, daß ‚Das Wirtshaus zur Hand des Gehenkten' ein Buch für unser Programm wäre."
Astrid Graf, Residenz Verlag. 22. April 2004

"Zusammengenommen mit der im selben Verlag erschienen Geschichte der Medizin ist dies der zweite Band eines großen Buches der Trennungen."
Wieland Elfferding, FREITAG 53/2004

"(Ich sehe zwar die Drahtseile): hält der zierliche Pavillon einem Schneesturm stand?"
Beat Brechbühl, Atelier Bodoni. 23. Juli 2004

"Kathan [...] entfernt die Gegenstände aus ihrer vermeintlich gewohnten Umgebung und bringt sie gerade dadurch zum Sprechen. Objekte zu erschließen, sie eine Geschichte erzählen zu lassen, ist eine eigene Kunst."
NZZ, 27.8.2005

"Es gefällt mir wie Sie Texte und Objekte zusammenfügen; dass die Texte gleichwertig neben den Objekten stehen, mehr sind als nur Kommentare des jeweiligen Objektes wie auch die Texte mehr sind als eine Illustration des Geschriebenen."
Roland Albrecht, Museum der Unerhörten Dinge / Berlin. 5.12.05

"Ein stilles, kluges und respektvolles Porträt der heutigen Väter- und Großvätergeneration."
VN 23/24 September 2006

"Johannes E. Trojer, über dessen Nachlass am Brenner-Archiv derzeit geforscht wird, hätte seine Freude mit diesem Text gehabt!"
Erika Wimmer, Brenner-Archiv, herbst 2006

"Dein Buch hat mir sehr gefallen. Es wirkt heiter in diesem tieftraurigen Land, das selbst Melancholiegübte an den Rand der Depression drängt."
Dieter Tausch, Antiquar, Wilmington / USA. 11.9.06

"Eine gute Satire und/oder kritische Kunst sollte sich mit den Mächtigen anlegen. Sie hingegen tragen den Machtdiskurs weiter, verhöhnen die Schwächeren und dienen sich mit Ihrer Prospektästhetik der pharmazeutischen Industrie an."
Dr. Silvia Eiblmayr u.a., Galerie im Taxispalais, 25.10.06

"Seine Prosa verströmt Ruhe; nicht Totenstille wohlgemerkt, sondern jenen sanften Zeitfluss, der sich im Erzählen beim Zuhörer einstellen kann."
Bernhard Sandbichler, BRENNER-ARCHIV. 16.12.2006

"Ausgestattet mit einem stupenden literarhistorischen Wissen, das auch mit Fundstücken aus entlegenen Traditionen aufwarten kann, mit einer beeindruckenden Kenntnis medizinischer, technischer und physiologischer Prozesse, mit erkennbarer Vertrautheit mit dem Stand der ethischen Diskussionen im bio- und transplantationsmedizinischen Bereich und schließlich mit einer ungewöhnlichen Begabung zur geschmeidigen stilistischen Diktion, die präzise ist, ohne begrifflich einzuschüchtern."
Anonymisiertes Gutachten, FWF. Wien, 25.7.07


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