Soeben habe ich Ihr Buch "Schöne Neue Kuhstallwelt" zu Ende gelesen. Ich bin
begeistert. Herzlichen Dank für dieses kluge, hellsichtige, politische,
empfindsame und erschreckende Werk. Die Gedanken, mit denen Sie sich anhand
des Kuhstalls befassen, beschäftigen mich seit Jahren - sowohl in Bezug auf
die Menschen-, als auch auf die Tierwelt, aber ich habe diese beiden
Bereiche noch nie so radikal zusammengedacht.
Juli Zeh, 5.2.2011
Schweineherz und Eierschneider ... Wie im surrealen Gruselkabinett
schleichen seine Satzwürmer durch labyrinthische Gänge voller Organe,
Tinkturen, hochtechnischer Geräte, Prothesen, Blut, lebloser Körper,
Körperteile. Dann versetzt er diese abstrakte Ebene zurück ins Wirtshaus, wo
«ein Trinker sein Glas hebt und Bier in seine Kehle rinnen lässt», Würste
und Braten zubereitet, eine Schweineseite zerlegt wird, ein Soldat sich mit
einem Mädchen vergnügt.
St. Galler Tagblatt, 25. Januar 2011
Die Art, wie sich Kathan dem Thema szenisch nähert, hat etwas
dramaturgisches und ist literarisch von hoher Eleganz; ein geistreiches
Mosaik entsteht, das Humor und Widersprüche zulassen kann, weil es aus den
Wahrheiten der Protagonisten keine Unterlage für die eigenen Weisheitsreiser
macht, sondern das Spiel liebt. Ein bemerkenswertes Buch.
FIXPOETRY
Der Höhepunkt dieser österreichischen Biographie wäre dort erreicht, wo die
barocke Bilderwelt mit klaren Konzepten verschmilzt.
Contrapunkt St. Gallen, saison 2010/2011
Lese jetzt immer wieder einmal in den Hungerkünstlern und muß dabei an die
Tochter einer guten Freundin denken: Diese Tochter schwebt seit Jahren
zwischen Leben und Tod - weil sie sich mit dem Essen nicht befreunden kann.
Die Mutter ist auch Flötistin (von Weltgeltung). Ich hatte Marie (diese
Tochter) vor Jahren in der Virchow-Klinik in Berlin besucht. Während dieses
Besuches kam ein neuer Gast in diese verschlossene Abteilung und wurde den
Schicksalsgenossen vorgestellt: Diese junge Dame war ein sofortiger Kandidat
für künstliche Ernährung! Doch Marie umarmte sie sofort und sagte laut: ‚Du
bist die Schönste hier'. Ärzte und Insassen machten zusammen mit einem
kinetsichen Objekt, das sich im Innenhof kolbenartig auf und ab bewegte,
einen unauslöschlichen Eindruck ...
Wolfgang Straßnig, Judendorf, 2. Dez. 2010
Die Ausstellung war cool, vor allem das Baby im Glas. Super gemacht, Leih-
und Austragemütter - voll krank!
Eintragung im Gästebuch, Dora: Schöne neue Kuhstallwelt
"Hungerkünstler seien hier nur jene genannt, die sich buchstäblich selbst
verzehrten ...", und lässt keinen Zweifel daran, dass seine Sympathie
stärker den leidenschaftlich Hungernden gehört als den Zufriedenen und
Satten.
Hermann Schlösser, Wiener Zeitung, 23. Oktober 2010
Ich schätze Deine Arbeit und Deinen Einsatz sehr hoch ein. Die verdiente
Anerkennung Deiner Arbeit auf einer breiteren Basis wird Dir wahrscheinlich
während Deines irdischen Daseins nicht mehr zuteil werden.
Lois Hechenblaikner, 25.08.2010
Ich wollte Ihnen schon lange schreiben und zu den sehr schönen Bücher
gratulieren. "Schöne neue Kuhstall Welt" habe ich von Annemarie Burckhardt
bekommen. Ich lese gerade. Es ist wichtig, dass jemand in dieser Richtung
etwas unternimmt. Kühe sind übrigens etwas vom Schönsten dass es gibt. In
der Beilage sende ich einen Beschrieb vom neuen Stall im Kloster Disentis.
Und ein Bild der Anlage. Dazu unsere Idee von "Orte schaffen".
Gion A. Caminada, 13.12. 2009
Mit Interesse lese ich dein Kuhbuch. Es ist ein sehr gutes Buch. Danke. Noch
im Oktober passierte der alte Hans täglich mit seinen Kühen das Simmen, vor
ihnen her laufend und lockrufend. Nun muss es erst Frühling werden, gerade
fällt ein Haufen Schnee.
Küde von Arb, Mon, 30 Nov 2009
Bernhard Kathan zählt zu den produktivsten Autoren des Landes. Produktiv
nicht nur, was die Menge der Bücher, Aufsätze, Radiofeatures oder
Ausstellungskonzepte anlangt, sondern produktiv vor allem auch in Hinsicht
auf die von ihm gewählten Themen. Ob altes bäuerliches Werkzeug oder
spezielle Aspekte der Tierhaltung; ob humanmedizinische Pränataldiagnostik
oder bezahlte Leihmütterschaft; ob Transplantationsmedizin oder das
Burnout-Syndrom beim medizinischen Personal - stets wählt Bernhard Kathan
Themen, die er als Indikatorthemen für gesellschaftliche Umwälzprozesse
erkannt hat. Und eines dieser Indikatorthemen ist die Mechanisierung von
Kuhställen, als Vorgriff auf ähnliche Entwicklungen im Humanbereich.
ORF, Oe1, Herbst 2009
habe fast diesen ganzen verhangenen, etwas trüben tag über Deinem buch
verbracht. es am späten nachmittag ausgelesen. mein lieber, ich gratuliere!
für mich ist es das beste, was Du bisher geschrieben hast. übrigens solltest
Du ein foto abbilden lassen, das Dich im heutigen alterszustand zeigt: es
wäre passender ... ich denke, es könnte sonst nur ein Franzose solcherart
zusammenhänge schildern. ich genieße das sehr, wenn jemand prostitution,
konsumverhalten und automatisierte stallungen, als dem gleichen wahnsystem
entsprossen darstellt. und Du beginnst farbe zu bekennen! ergreifst partei.
das freut mich. ich fühle mich dann nicht so ganz allein.
Aramis, September 2009
Du bist wirklich bewundernswert "hartnäckig" in der Auslotung deiner Themen,
die alle einen inneren Zusammenhang haben.
Dorothee von Rechenberg, Wed, 16 Sep 2009
Noch nimmt mich die "Neue Kuhstallwelt" in Beschlag. Dieses Buch hat so
viele Überraschungen bereit und doch gibt es ein Gesamtbild von Reproduktion
und Mechanisierung und Parallelen von Rind und Mensch. Spannend, aber auch
anstrengend zu lesen, weil's so unter die Haut geht! Immer wieder ein
Kapitel, so ist's verkraftbar und das Buch lässt sich überall gut mitnehmen,
weil so handlich. Heute bin ich bei den letzten Seiten angelangt, im
Wartegang des Krankenhauses in Hohenems.
Maria Jansa, Wed, 16 Sep 2009
Schöne neue Kuhstallwelt habe ich mit "Vergnügen" gelesen. Eine wunderbare
Mischung zwischen angewandter Soziologie, poetisch bis bizarren
Betrachtungen, Zeitkritik und Literaturerkundungen (meine ich jedenfalls).
Der Schlusssatz bringt das Ganze nochmals auf den Punkt und ich habe ungern
aufgehört zu lesen.
Bruno Karrer, 09.09.09
Ich dachte nicht, dass mir das in meinem relativ hohen Alter noch passiert:
ein Buch zu lesen, das mein Leben verändert. Ihre ‚Kuhstallwelt" hat genau
das getan. Ich war vielleicht schon auf halbem Weg zum Vegetarier, aber nach
der Lektüre habe ich Rindfleisch (in jeder Form und jeder Verformung) von
meinem Speiseplan gestrichen. Und auf unserm Bauernmarkt habe ich die zwei
Fleischverkläufer gefragt, ob sie Rinder im Stall haben (und ich hatte zur
Nachfrage Ihr Buch parat); einer sagte nein; also kann ich bei ihm
weiterkaufen. Der andere sagte, er habe nur Mutterkühe, da tränken nur
Kälber Milch, da werde ich dann wohl auch weiterkaufen können.
Fritz Glunk, 16. 8. 2009
"Bernhard Kathan hat durch seine langjährige kreative Auseinandersetzung mit
fachübergreifenden Disziplinen in seinen Projekten eine Radikalität und
Schärfe, die jedoch Humor nicht ausschließt, entwickelt, die absolut
überzeugend ist. Das Ergebnis seiner Arbeit ergibt ein visionäres, dicht
gewobenes und sehr stimmiges Gesamtbild.
Förderungspreis für ein interdisziplinäres Kulturprojekt. Jurybegründung
(Richard Kriesche, Jeanette Schulz, Brigitte Vasicek), 2009
(Kathan sollte nur nicht alle drei Seiten ‚verdankt sich' schreiben, das ist
irgendwie eine Macke.)
Harald W. Vetter, Graz 10.8.09
(Den Kathan-Satz "Früher liebte der Bauer seine Kühe mehr als seine Frau,"
hat die Redakteurin mir rausgestrichen - mit der nicht ganz von der Hand zu
weisenden Begründung "Was soll daran gut sein, mal abgesehen davon, dass ich
bezweifel, ob das überhaupt stimmt".
Helmut Höge, TAZ, 05.08.09
Bernhard Kathan geht so weit zu sagen, dass der Kuhstall von heute das
kulturelle Herrschaftsmodell für effizientes Herdenmanagement abgibt, wie es
dann auf die Abläufe in Krankenhäusern, Altenheimen und Universitäten
übertragen wird. Ohne die Erfahrungswerte aus der modernen Rinderhaltung sei
die heutige Reproduktionsmedizin nicht möglich. Man kann diese These ein
wenig zu steil und den Doku-Essay dennoch großartig finden. Hier wird die
ansonsten gerne um sich selbst kreisende Kontrollgesellschafts-Debatte durch
sehr genau beobachtetes und recherchiertes Material bereichert.
Jungle World 34, 2009
Ich habe mir übrigens auch erlaubt, einzelne Deiner besonders gelungen
Briefe an mich an gute Freunde in Kopie zu senden. Haben großen Anklang
gefunden!
Aramis 25.6.2009
ich möcht ja auch mal etwas veranstalten, wo die besucher eine weide mit
ochsen oder auch (wie der spanier sagt) mastochsen durchqueren müssen ...
Ekkehard Faude, 6 May 2009
Ich freue mich jedes mal über deinen freien und radikalen Blick, der mit
soviel Qualitätsbewusstsein gepaart ist.
Peter Knapp, Mon, 4 May 2009
vor allem die bildgeschichte von bernhard kathan über ‚bäuerliche
architektur ...' ist faszinierend und gut und erfrischend und notwendig,
frei von folkoristischen klischees.
prof. dr. hans haid, 27. april 2009
ja, mein lieber, Du hättest es wissen müssen! brauchst Du so dringend geld,
daß Du Dich auf das alles einläßt? na dann, herzlich beileid!!
Aramis, 15.1.2009
Wiewohl deine Texte immer interessant sind, so ist das Sujet der ihnen
gewidmeten Themen nicht gerade lustig zu nennen. Das sagt überhaupt nichts
über ihre Wichtigkeit aus, im Gegenteil. Aber könnte es sein, dass ihre
Schwere, resp. die ihnen anhaftende Geschichte dich auch manchmal in eine
Schwärze hineinzieht? Man kann solche Geschichten ja nicht durchforsten und
dabei ein unbeteiligter Aussenstehender bleiben. Und sie liegen dir ja auch
sehr am Herzen. Kommen dann noch administrative Grotesken, wie du sie in
deinem Brief beschreibst hinzu, dann wird die Schwärze noch grimmiger.
Dorothee von Rechenberg, Email 7.1.2009
Ich hab Das indiskrete Organ durchgelesen: beindruckt. Nur: Warum haben Sie
Die vertauschen Köpfe von Thomas Mann nicht in ihre Betrachtungen einbezogen?
Fritz Glunk, Die Gazette, Email 26.12.2008
habe gerade deinen text gelesen - er sagt viel über dein herangehen aus. ich
erkenne dich darin wieder. das ist schön.
Eva Binder, Email, 25.12.2008
Die Texte eignen sich sprachlich und inhaltlich nicht für eine Ausstellung.
Dr. Karin dalla Torre, Ressort für Familie, Denkmalpflege und deutsche
Kultur; Bozen. 18.12.2008
denke: du arbeitest mit sicherheit mehr, als Du es bewusst wahrnehmen magst,
lieber Bernhard: Du bist einer der produktivsten menschen, die mir je
begegnet sind - und mit allen tentakeln greifst Du in verschiednste
richtungen gleichzeitig aus - vermutlich ist die arbeit DESHALB (neben der
jämmerlichen bürokratie ) so erschöpfend ?!sehr herzlich
christiane 9.12.2008
Was füer ein umfangreiches und gehaltvolles Manuskript.
Ich werde eine Weile brauchen, bis ich es gelesen haben werde. Aber lesen
werde ich es.
Danke und herzlich:
Fritz Glunk, Die Gazette, 7. Dezember 2008
Ich bewundere es, wenn jemand so viel Substanz hat, im Zeitalter des
triumphierenden Schunds bei ehrlicher Arbeit zu bleiben. Vielleicht nehmen
auch die Verleger wieder Vernunft an und besinnen sich auf die Tugend ihres
Geschäfts.
Christoph Themessl, Werbeagentur Themessl, Email 7.10.2008
Die Ausstellung besteht nur aus einer Mappe mit 59 Bögen im DIN-A3-Format.
Peter Angerer, ORF, Diagnoal, 6. September 2008
Kathan spürt am Beispiel von Lammhoden dem Thema ‚Ekel' nach.
Inge El Himoud-Sperlich, DIE NEUE, 2.9.2008
Ihr Manuskript ist wirklich ungewöhnlich und im übrigen auch gut
geschrieben. Aber es ergibt so noch kein überzeugendes Buch.
Dr. Rolf Johannes, zu Klampen Verlag, 02 / 06 / 08
... war angenehm überrascht über Klarheit und Rhythmus Deiner Sprache! Daß
Du bei Deinem Bild hinter dem Altar an mich gedacht hast ehrt mich, ist doch
Deine Arbeit ein Aufzeichnen & Aufzeigen der ‚Hinterseite' bzw. verborgenen
Seite der Gesellschaft.
Franz Mölk, Innsbruck, 23. Mai 2008
Die zitierten Werbetexte enthalten einige sachliche Fehler
("Gebärmuttermund" wäre korrekt statt "Gebärmutterhals") sowie
betriebswirtschaftliche Schlampigkeiten. Ein Werbetext eben. Einige
Problemfelder der Industriellen Insemination wurden indes gut erfasst und
benannt.
Ein namentlich nicht genannt sein wollender Nutztierveterinär, Internet 2007
Ausgestattet mit einem stupenden literarhistorischen Wissen, das auch mit
Fundstücken aus entlegenen Traditionen aufwarten kann, mit einer
beeindruckenden Kenntnis medizinischer, technischer und physiologischer
Prozesse, mit erkennbarer Vertrautheit mit dem Stand der ethischen
Diskussionen im bio- und transplantationsmedizinischen Bereich und
schließlich mit einer ungewöhnlichen Begabung zur geschmeidigen
stilistischen Diktion, die präzise ist, ohne begrifflich einzuschüchtern.
Anonymisiertes Gutachten, FWF. Wien, 25.7.07
Seine Prosa verströmt Ruhe; nicht Totenstille wohlgemerkt, sondern jenen
sanften Zeitfluss, der sich im Erzählen beim Zuhörer einstellen kann.
Bernhard Sandbichler, BRENNER-ARCHIV. 16.12.2006
Eine gute Satire und/oder kritische Kunst sollte sich mit den Mächtigen
anlegen. Sie hingegen tragen den Machtdiskurs weiter, verhöhnen die
Schwächeren und dienen sich mit Ihrer Prospektästhetik der pharmazeutischen
Industrie an.
Dr. Silvia Eiblmayr u.a., Galerie im Taxispalais, 25.10.06
Dein Buch hat mir sehr gefallen. Es wirkt heiter in diesem tieftraurigen
Land, das selbst Melancholiegübte an den Rand der Depression drängt.
Dieter Tausch, Antiquar, Wilmington / USA. 11.9.06
Johannes E. Trojer, über dessen Nachlass am Brenner-Archiv derzeit geforscht
wird, hätte seine Freude mit diesem Text gehabt!
Erika Wimmer, Brenner-Archiv, herbst 2006
Ein stilles, kluges und respektvolles Porträt der heutigen Väter- und
Großvätergeneration.
VN 23/24 September 2006
Es gefällt mir wie Sie Texte und Objekte zusammenfügen; dass die Texte
gleichwertig neben den Objekten stehen, mehr sind als nur Kommentare des
jeweiligen Objektes wie auch die Texte mehr sind als eine Illustration des
Geschriebenen.
Roland Albrecht, Museum der Unerhörten Dinge / Berlin. 5.12.05
Kathan [...] entfernt die Gegenstände aus ihrer vermeintlich gewohnten
Umgebung und bringt sie gerade dadurch zum Sprechen. Objekte zu erschließen,
sie eine Geschichte erzählen zu lassen, ist eine eigene Kunst.
NZZ, 27.8.2005
(Ich sehe zwar die Drahtseile): hält der zierliche Pavillon einem
Schneesturm stand?
Beat Brechbühl, Atelier Bodoni. 23. Juli 2004
Leider konnten wir bei der Lektüre Ihres Briefes und der Textprobe nicht den
Eindruck gewinnen, daß ‚Das Wirtshaus zur Hand des Gehenkten' ein Buch für
unser Programm wäre.
Astrid Graf, Residenz Verlag. 22. April 2004
Kein anderes Buch als das von Kathan dürfte sich der Frage nach dem
widerspruchsvollen Verhältnis von Mensch und Tier auf vergleichbar
ungewöhnlichen Pfaden genähert haben.
Richard David Precht, LITERATURRUNDSCHAU April 2004.
Er beobachtet, und er breitet opulente Materialien aus. Und es gibt dann in
diesem Buch einige wenige Stellen, die den ‚teilnehmenden Beobachter'
erkennen lassen; beinahe poetische, autobiografisch gefärbte Passagen über
den Tod einer Drossel, über das Töten kleiner Tiere, über die Einschläferung
einer Katze.
Gerhard Neumann, DIE ZEIT, 19/04.
Sie haben sich ja ein befremdliches Thema ausgesucht. Für mich - und auch
unser Hörspielprogramm - ist es doch sehr extrem; vielleicht bin ich, wie
man hier in Hamburg sagt, zu "etepetete".
Andreas Wang, NDR- 21.05.03
Formal habe ich das Problem, dass sich das Stück durch die Form, die Sie
gewählt haben, für meine Klangkunstsendung als zu textlastig erweist. Für
meine Kollegen vom Feature wiederum ist Ihr Stück durch die Musik zu kunst-
und kompositionsbetont.
Götz Naleppa, DeutschlandRadio. 7. Mai 2003
Herzlichen Dank fuer die gekuerzte Fassung Ihres Aufsatzes ueber das Toeten
unserer Lieblinge (wie eine Illustration Ihrer nachdenklichen Beobachtungen,
habe ich gerade - in Montreal in Kanada, wo ich mich zur Zeit aufhalte -
miterlebt, wie eine Strassenkatze erst stundenlang in einer Art Kaefig
eingesperrt, dann von einem staedtischen Dienst abgeholt und Richtung Gastod
abtransportiert wurde).
Lothar Baier, 16.8.2001
Ich bin ein großer Fan Ihrer Beiträge, aber ich sehe keine Möglichkeiten,
sie zu veröffentlichen. Die Lage, so wie wir sie disponiert haben, ist so,
wie sie ist, also aussichtslos, jedenfalls im Moment. Das Feuilleton verfügt
nur noch über fünf Netto-Seiten, und wir Redakteure und Stammautoren sind
auch noch da.
Thomas Assheuer, DIE ZEIT. 9.5.2001
Danke für Ihren sehr, sehr guten Text! Da Sie selbst zur Methode einiges
beifügten, - auch was Sie von meiner Arbeitsweise vielleicht unterscheidet,
muß ich darüber nichts weiter sagen (auch ich sehe es so). Ich hatte
übrigens keine Ahnung, daß da jemand solche konsequenten Sachen macht.
Heimrad Bäcker, 3.5.98